Neben der Freude über den WM-Titel der deutschen Fußball-Damen, gab es in der Bundesliga an diesem Wochenende wieder viele schöne Diskussionen – unter anderem über ein nicht gegebenes Tor von Miro Klose, bei dem der Ball relativ klar hinter der Linie war.
Nun fordern Uli Hoeneß und auch Karl-Heinz Rummenigge nicht zum ersten Mal die Installation einer Torkamera oder eines Torrichters, damit es nie mehr zu solchen Fehlentscheidungen und den damit verbundenen Diskussionen kommt. Man könnte diesen Gedanken natürlich noch weiter spinnen. Denn wie viele Abseitsentscheidungen, wie viele nicht gepfiffene Freistöße haben schon mögliche Treffer vereitelt? Exklusiv ausgebildete Abseitsrichter, spezielle Foulkameras könnten Abhilfe schaffen - und dabei viel von der Faszination eines Fußballspiels zerstören.
Schiedsrichter machen Fehler, Spieler machen Fehler, Fußball ist weder perfekt noch gerecht. Unwägsamkeiten und Ungewissheit zählen ja gerade zu seinen großen Stärken. Deswegen kann man heute noch über so herrliche Momente wie das Wembley-Tor spekulieren. Und so bleibt zu hoffen, dass Torrichter und Torkameras nur das bleiben, was sie heute sind – der Gegenstand einer schönen aber überflüssigen Diskussion.
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