Footage - Magazin für Fußball und Popkultur



30.07.2010 18:56:02

Leserbriefe

Die Redaktion freut sich über Leserbriefe jeder Art

Betrifft: Schlaftablette Van Der Sar

Sehr geehrter Herr Arne Jens,

durch Zufall (wie fast immer im Internet) steuerte ich soeben Ihre Site www.footage-magazin.de an: Übersichtlicher als viele anderen vergleichbaren Fußball-Sites, dazu ein interessanter Mix an Themen und Artikeln. Das gefällt. Dazu sage ich herzliche Gratulation.

Dass daneben auch eher - Sie verzeihen die Wortwahl - stumpfes Stammtischgewäsch von sich gegeben wird wie im Artikel "Schlaftablette Van der Sar" (null Argumente, null Stringenz, einfach nur ein Bauchgefühl, das sich Ausdruck verleiht)... das ist wohl der Normalfall. Es kann einem nicht alles gefallen.

In diesem Sinne, Ihr

Christian Martin


Betrifft: Der hinkende Vergleich

Gut gebrüllt Löwe! Aber...

Alle Mannschaften, die mit einer B-Elf das letzte Gruppenspiel
bestritten haben, sind raus...
Zunächst Portugal (gegen leicht krisengeschüttelte Deutsche), Kroatien
(gegen unermüdliche und glückliche Türken), Holland (gegen Russen, die
genug Torchancen für 5 Europameisterschaften hatten), fehlen noch die
Spanier...
Gibt es also doch eine fussballerische Gerechtigkeit? -Rächt sich hier
die Schonung der Stars?
Oder ist es vielmehr entscheidend, dass Mannschaften wie Deutschland,
Türkei oder Russland mit dem Rücken zur Wand und nun zu Recht im
Halbfinale standen und stehen?
Oder wichtiger noch: Haben die Favoriten in den entscheidenden
Momenten nicht die Kraft und psychische Stärke, dem Gegner Paroli zu
bieten?

Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Und das Religiöse ist nun
mal eine Inkredienz des Fussballs. Der Erlösung ist das Leiden der
Anhänger vorangestellt, strahlende Sieger werden zu Verlierern, weil
sie zuvor zu wenig gelitten haben?

Ich hoffe inständig, dass sich hier keine mathematische Gleichung
auftut. Sowieso ist die Berichterstattung durchzogen von einer
Statistikspeckschicht, die -Sportwissenschaft vorgaukelnd- ständig
bemüht wird und letztlich nichts anderes darstellt als
Zahlenaberglauben. Wie gesagt: ich hoffe, denn sonst müsste man im
Halbfinale gegen die Türkei Angst haben...;)

Gruss, Werner=


Betrifft: Ende der Vorstellung

Guten Tag
Finde Ihre Berichte meistens nicht schlecht bis gut. Hin und wieder gibt es aber auch solche, die mir nicht so oder - wie dieser - gar nicht gefallen.
Ich bin weder Hoffenheimer noch habe ich besondere Sympathien zu diesem Verein, ich bin Schweizer, lebe und liebe Fussball in Bern. Doch gefällt mir der Einsatz von Hopp, der seit beinahe 20 Jahre (so las ich einst) den lokalen Fussballklub unterstützt, bei dem er in der Jugend auch selber gespielt hat. Etwas anderes ist für mich Gigi Oeri vom FC Basel, vielleicht kennen sie diese Frau. Sie ist mittlerweile Präsidentin des FCB und die grösste Geldquelle. Sie hat sich in den letzten paar Jahren etwas in den Fussball eingearbeitet und vorallendingen eingekauft. Noch schlimmer natürlich ist Abramowitsch von Chelsea. Doch Hopp ist für mich ein anderer.

Freundliche Grüsse
Fabian Schmid

Betrifft: Inzaghi, der Anti-Fußballer

Eieiei Herr Wegener, dieser Schuss ging aber boese nach hinten los. Ein klassisches Eigentor, sozusagen.

Ich habe wirklich sehr selten einen derart unsachlichen und miserablen Artikel gelesen. Als ich diesen Text zuende gelesen habe, dachte ich, das es sich angesichts des extrem polemischen Inhalts eigentlich nur um einen ultrafrustrierten Bayern-Fan handeln kann, der sich ueber Sylvester, anstatt zu feiern, die Aufnahmen der CL-Spiele der letzten Jahre seiner Bayern angeschaut hat, wo Inzaghi den Ball fast stets im Bayern-Tor versenkt hat und das vorzeitige Ausscheiden besiegelte. Schliesslich die Enthronung Gerd Müllers, dachte ich mir, muss ihm den Rest gegeben haben.
Als ich mir jedoch das Profil des Autors anschaute wurde ich baff. Ich weiss zwar nicht, wo Herr Wegener Journalistik studiert hat, aber ich mir ganz sicher das das Verfassen eines derart daemlichen Artikels in jeder halbwegs seriösen Informationsquelle zu sofortigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen würde.
Der Inhalt dieses Artikels ist meiner Meinung nach das Paradebeisspiel eines grottenschlechten Journalisten und eine Beleidigung für die gesamte Gilde.

Ziehen Sie sich zurück Herr Wegener !

Christian M.


Betrifft: Inzaghi, der Anti-Fußballer

Schade!

Bis kurz vor Schluß dachte ich, bei dem Text von Erik Wegener über Filippo Inzaghi handelte es sich um eine ironische Verarbeitung gängiger Stammtischmeinungen über Fußballer und diesen Spieler im Besonderen. Leider war es dann nur ein Blasen ins gleiche Horn.
"Ehrliche Sportler" wie Rooney und der Glanz von Carsten Jancker - naja. "Der kleine italienische Tordieb", so etwas klingt irgendwie nach unverarbeitetem Halbfinaltrauma. Dabei war der Tordieb dabei nicht mal aktiv, tauchte erst wieder im Endspiel der Champions League auf, wo er dem Lieblingsclub aller Fußballintellektuellen gleich zwei unsauber typische Inzaghi-Tore einschenkte. Das Ansehen Inzaghis in Italien dürfte um einiges höher sein als das von Luca Toni, aber der spielt ja jetzt wenigstens ebenfalls auf einem Vorstadtacker von München. Wieso ausgerechnet Gerd Müller sich grämen sollte, daß Inzaghi nicht dem Typus der genannten - vergleichsweise zweitklassigen- "richtigen" Stürmer entspricht, ist irgendwie nicht klar. Schon mal ein typisches "Müller-Tor" gesehen?

Marc Hillesheim


Betrifft: Inzaghi, der Anti-Fußballer

Dieser Beitrag ist ja wohl eine Frechheit- und das von einem, der Journalismus studiert haben will.

Anstand und Benehmen hat er wohl dabei nicht mit gelernt.
Stattdessen gossenartiges Gepöbel.
Dieser Beitrag ist eine Beleidigung.

Man sollte auch in der Lage sein, eine Leistung von jemanden, den man nicht mag, anzuerkennen.
Und wenn man keinen anständigen Beitrag zustande bringt, sollte man lieber den Mund halten, anstelle, dass man eine Fußballerkarriere, die durch harte und ehrgeizige Arbeit erreicht wurde, nur mit Beleidigungen abtut.

Die einmalige Bilanz hat Inzaghi wohl nicht mit Schummelein, Betrügereien, Glück, Zufall und Nichtkönnen erreicht.

Ich bin seit Jahren Fan von ihm (vonwegen keiner mag ihn).
Bin in Fanforen tätig und kann nur bestätigen, dass er eine riesige Anhängerschaft hat (auch in Deutschland), die seine Leistungen anerkennt. Und er selbst ist in all den Jahren nett und bodenbeständig geblieben, pflegt einen guten Kontakt zu seinen Anhängern und würde im Gegensatz zu Herrn Wegener selbst seine größten Feinde und Kritiker nicht so vollpöbeln. Aber dieser disqualifiziert sich ja selber mit seiner rüden Ausdrucksweise.

Es gibt auch Fußballer, die ich nicht mag, aber ich würde mir nie erdreisten, solche schäbigen Berichte über diese zu schreiben.
Sie beleidigen damit nicht nur den Fußballer Inzaghi, sondern auch seine vielen Fans.

Wer ist Herr Erik Wegener, dass er sich das herausnimmt?

K. Betka


Betrifft: Der schlauste Mensch der Welt

Tja das war wohl nichts mit Ihrer Prognose für die EM2004 !!!

;-)

Michael Spanidis


Betrifft: Starthilfe für Schlaudraff

Dass Freiburg an seiner Entscheidung festhält Volker Finke am Saisonende nicht weiter zu verlängern, ist das beste, was man jetzt machen konnte. Die Entscheidung gegen Finke sollte unumstößlich bleiben, um nicht unglaubwirklich zu werden. Schade für den Verein, dass Finke gehen wird. Ich hoffe, dass er dem Verein trotzdem erhalten bleibt... und sei es nur seine Vorstellung von der Art Fußball zu spielen und auf die Jugend zu setzen. Das hat die Liga immer erfrischt...

Es gab Zeiten, an denen die Bayern Spieler gekauft haben, um anscheinend andere Mannschaften zu schwächen. Jetzt wollten sie Kracher holen, verpflichten aber Schlaudraff und Altintop. OK, mit Schaudraff schwächen sie Aachen, aber seit wann ist Aachen ein ernsthafter Konurrent für Bayern. Ist der FCB wahrlich schon so tief gesunken? Schlaudraff ist für mich ein überschätzter Spieler der Liga, der noch nicht nachhaltig unter Beweis gestellt hat, dass er für höheres bestimmt ist. Er sollte lieber Erfahrungen in einem "Topklub auf der zweiten Reihe", wie Hertha BSC oder Leverkusen sammeln. Bei Bayern wird er wohl auf der Bank versauern.
Hamit Altintop saß bei Schalke 04 nur auf der Bank und war Einwechselspieler. So einer soll eine Verstärkung für Bayern sein?
Die Transferpolitik von Bayern München kann ich im besten Willen nicht nachvollziehen

Andre Gierke
www.spielfeldrand-magazin.de
Magazin für Informationen abseits der Fußball-Nachrichten


Betrifft: Philosophie, Fakten und Fußball scheinen nicht immer zu passen

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Betroffenheit habe ich einige Ihrer Artikel auf www.footage-magazin.de zur Kenntnis genommen.

Wissens-, Interesse- und Neutralitätsmängel scheinen keinerlei Hindernisse zu sein, um auf einer Webseite, die kein Blog sein will, wo man völlige Subjektivität gern hinnimmt, sondern sich als Magazin Für Fußball und Popkultur bezeichnet, reißerische, hetzende und völlig unsachliche Artikel in die Welt hinauszurotzen.

Zumindest der Anspruch eines Magazins für Pop(p)kultur scheint ja gerechtfertigt zu sein, so kann man sich immerhin in einem Artikel doch die Herkunft des Wortes "pussierlich" noch einigermaßen erklären.

Für meines Erachtens gute Arbeit mit guten Anschauungsmöglichkeiten unter (Fussball-)Titeln verweise ich gern auf 11freunde.de oder auch das gelegentlich ganz konservativ als Printmedium erhältliche Magazin Bolzen. Hier wird meiner Meinung nach gut, interessant und überraschend recherchiert, ehrlich und für alle FUSSBALL-Interessierten, die zudem Fans und Ultras ALLER Vereine sein können, zumindest gut zu akzeptieren, wenn nicht gar zu lieben.

hartplatzhelden.de gibt dagegen einen ehrlichen ungeschminkten Blick in die Realitäten ganz unten. Das erweitert den Fokus ganz ungemein.

Nichts für ungut! Viel Glück für die Zukunft! Keine Bookmark von mir!

Carsten Kuck


Betrifft: Sofia auf dem Sand

Hallo liebes footage-team,

als Fan und Dauerleser Eures Magazins habe ich mich heute entschlossen, mich doch mal in die Riege der Leserbriefschreiber einzureihen.

Die Kurzgeschichte "Sofia auf dem Sand" von Sebastian Brück ist derart phantastisch, real und intensiv, dass ich beim Lesen zwischen Schmunzeln und Trauern hin- und hergerissen war. Ich gebe zu, ich stehe manchmal auf Kitsch. Sebastians Geschichte liest sich jedoch nicht wie Kitsch, sondern wie das wahre Leben.

Sebastian, falls Du das hier liest: ganz großes Kino und vielen Dank dafür!

Mit kollegialen Grüßen


Mike Lukanz
Redaktion - SEITENWAHL -

SEITENWAHL - Das Online-Magazin für Fans von Borussia Mönchengladbach seit 1997
www.seitenwahl.de



Betrifft: WM-Länderportrait - Togo

lustig...
...wie mein name wohl in so einen artikel gerät?

ZDF
Jochen Bouhs
HR Sport Leitung


Betrifft: Torwortpreis 2005

Hallo,
ich muss noch einmal auf Ihren Preisträger 2005 zurückkommen: Es ist eine verdammte Scheißgeschichte.

Hanns Schneider, Köln


Betrifft: Dietmar Hamann-Bridge-Idee

Super Idee, wird schon verbreitet,aber:
Ich wollte mitvoten mit diesen Daten

Dietmar Hamann Bridge

und dem oben genannten grund. er brachte mir immer sofort eine sehr
verdaechtige fehlermeldung. nun hab ich es mit dem namensvorschlag: Dietmar.
Hamann Bridge (man beachte den punkt im text) geschickt und es hat ohne
probleme gefunzt...

die schummeln!

Solltet ihr vielleicht mal publik machen

------------------------

Gestern funktionierte es auch mit einem Bindestrich zwischen dem guten, alten Dietmar Hamann und der Bridge. Und es gibt noch viele andere mögliche Schreibweisen, daran sollte es nicht scheitern...

Die Redaktion


Betrifft: Merchandising, Mode und Musik

normalerweise beginnt man einen erhofft ernstzunehmden leserbrief ja mit einem lob, bevor man loslegt. aber zu deinem artikel fällt mir besonders ein, dass dir so eine geschichte nahezu jeder fussballfan, egal welcher mannschaft, erzählen kann. ob nun der aufstieg in den 70ern, 80ern oder durch das allgemeine marketing-aufgeblähe geschah. die zahnräder des marktes greifen ineinander, wann, wo und wie sie wollen. den einen trifft es früher, den anderen später. nicht auf vereins-, sondern auf individueller ebene. auch wenn pauli erwartungsgemäß zu letzteren gehört, wundert es nicht, dass auch "diese" hamburger durch die zeit schlaue marketing-macher in ihrer zugegebenermaßen eigenen marktnische geworden sind. somit erscheint dein wirklich guter beitrag allerdings nur als vereinsmäßig ausstauschbare melancholie-posse.
dass den fc st pauli mehr ausmacht, wissen wir alle. ebay steuert dagegen. bringt nicht mehr sympathien, aber macht alles nachvollziehbarer.

gruß,
mathes

Betrifft: Merchandising, Mode und Musik

Moin, bin gerade durch unser Forum auf Euern Artikel „Merchandising, Mode und Musik...“ aufmerksam gemacht worden, hierzu nur zwei kurze Anmerkungen:

- Das Café Miller als den wichtigsten Fantreffpunkt zu bezeichnen zeugt nur vom Bedürfnis des Autors, sich auf dem Weg vom Stadion Richtung Reeperbahn in die nächste warme Kneipe zu setzen (bei dem Wetter gegen Köln nur zu verständlich) aber nicht von Recherche, sonst hätte der Fanladen und das Jolly Roger Erwähnung gefunden...

- Der in der Halbzeit gespielte Song der Toten Hosen war kein „Benefiz-Song“. Wenn der Autor zugehört hätte, würde er mitbekommen haben, dass sich die Freundin eines bei der Tsunami-Katastrophe verstorbenen St.Pauli Fans (an diesem Abend mit rund 20 anderen Angehörigen im Stadion) sich genau diesen song („Nur zu Besuch“) ausgesucht hatte, um Abschied zu nehmen. Dem Wunsch ist der Verein gerne nachgekommen. Und etliche Menschen im Stadion bekamen in diesen Minuten nicht nur wegen der Temperaturen eine Gänsehaut.

Nichts für ungut.

Gruß

Sven Brux

----------------------------

Hallo Sven,

vielen Dank für deine Mail.

Einer der Charateristika des footage-Magazins ist es, dass es uns in den Texten nicht immer um exakte Recherche sondern vor allem auch um persönliche Empfindungen und Eindrücke geht.

Weil ich mich mit Kritik gerne auseinandersetze und immer gerne etwas dazu lerne, habe ich die entsprechenden Passagen im Text dennoch leicht abgeändert.

Auch nichts für ungut
und viele Grüße nach HH

Arne Jens


Betriift: Großes Lob

Hallo allerseits,

da ich selbst eine kleine Homepage habe, weiß ich, wie man sich über jegliche Art von Kritik und Feedback freut.
Daher mache ich mir jetzt mal die Mühe, um euch zu loben. Zwar kenne ich die Seite erst seit heute, aber in Fußballdeutschland habe ich in dieser Sparte bis dato noch keinerlei so gut geschriebener Texte, die mich derart zum Weiterlesen zwingen, gesehen.
Ich bin durch einen Link im Wattenscheider Fan-Forum (ja, sowas gibt's tatsächlich...) auf euch aufmerksam geworden. Insbesondere der Text über Mucki Banach von Erik Wegener hat mein Interesse geweckt. Insofern klopft dem guten Mann mal auf die Schulter - ein sehr gelungener Nachruf!
Natürlich habe ich eure Webseite sofort gebookmarked und werde sie auch weiterempfehlen bzw. auf meiner Seite verlinken.

Also - macht weiter so!

Winterliche Grüße aus Detmold sendet euch
ein ab jetzt treuer Fan namens

Christopher


Betrifft: Ein Gespräch mit dem NewAmici-Erfinder Lakki Patey und seine und Eure Meinung zu Esperanto

Zitat aus dem footage-Magazin

footage: Es gab mal den Ansatz namens Esperanto. Der hat sich allerdings nie
durchgesetzt.

Überlegt mal, wodurch sich Sprachen verbreiten, durch Auswanderungen, Besatzungsmächte, Kriege und Medien.

(kleines Beispiel, ich stand mit einem jungen Mann aus Benin zusammen (derjenige der auf der CD-Freundkreis Esperanto den Esperanto-Text gesprochen hat). wir unterhielten uns in Esperanto. Da kam dann ein Mann her und meinte er müße mit meinem Gesprächspartner Englisch reden, da das ja alle Welt spricht (wie es immer so schön heißt). Jean schaute mich ganz verduzt an und meinte zu mir: was will der Mann von mir, ich verstehe ihn nicht.
Der Mann selber wollte es nicht glauben, erst als Jean mir dann sagte, daß in Benin die Franzosen Besatzungsmacht waren, war klar, daß er deswegen Französisch sprach, aber nicht Englisch).

Esperanto ist die einzige Sprache, die sich die Menschen selber wählen.

LP: Von der Grundidee war Esperanto toll. Hier wurde ein artifizieller Code
aus unterschiedlichen Sprachen fusioniert.

Dann schaut Euch mal die Deutsche Sprache an, aus welchen Sprachen die fusionierte: lateinisch, französisch, keltisch, germamanisch, sogar eskimoisch haben wir in unserer Sprache. hab bestimmt noch einige vergessen.

Und das quasi grammatikfrei. Das
Hauptproblem bei Esperanto war allerdings, dass die Sprache total auf die
Funktion reduziert war und dabei geht einfach zuviel Kultur verloren, die in
lebendigen Sprachen mitschwingt. Deshalb arbeiten wir bei NewAmici mit
echten Sprachen.

also wenn man von etwas keine Ahnung hat, dann solle man doch besser nichts sagen.
Zamenhof hat nach dem Bespiel von anderen Sprachen seine Gramatik zusammengebaut. Er hat sich die Sahnehäubchen rausgesucht. Und das sehr genial und dann hat er nur die Unregelmäßigkeiten geebnet.
warum muß die Mehrzahl von Haus = Häuser, von Globus = Globen, Auto = Autos sein. Was hat das mit Kultur zu tun. im Esperanto ganz einfach, man hängt an die Wort den Buchstaben j an
domo = domoj
lampo = lampoj
im Englischen hängt man ja auch nur ein -s an car = cars oder house = houses.
Schon bei dem Beispiel sieht man, daß es dann gleiche Prinzip ist, nur ein anderer Buchstaben. Hat -j als Endung ne andere Kultur al -s. (Verstehen sie nun, was ich meine).
Im Deutschen wenn wir kein Fragewort im Satz haben und eine Frage stellen wollen, stellen wir den Satz um, oder heben und senken nur die Stimme etwas anders.
Im serbokroatischen (das ich mal gelernt habe, beginnt so ein Satz dann mit "je". im Esperanto mit c^u.
dann weiß jeder daß ne Frage kommt
wenn wir im Deutschen die Frase haben:
gehen wir nun ins Kino!
gehen wir nun ins Kino?
brauchen wir schon das ! oder ? um überhaupt zu erkennen, was der Satz aussagen will.

daß die Sprache nicht nur auf Ihre Funktion reduziert wurde, beweisen Lieder, Gedichte, Romane, Witze (nicht übersetzt, sondern in der Sprache geschrieben und erzählt) mit ihren ganz eigenen Pointen, usw.
(in der Esperanto-Bibliothek in Aalen werden sie dann genau fündig, wie im Internet).

Esperanto hat seine eigene Indentität und Kultur, ja noch viel mehr, die Sprecher reduzieren sich nicht nur auf Unterhaltung in dieser Sprache, sondern sind weltoffene Menschen, die sich mit den Menschen und ihren Kulturen auseinandersetzen.

Und das tolle daran ist, sie ist neutral. (Bist du in frankreich und fragst jemand nach dem Weg auf Deutsch (ich kann nicht Französich, habe in der Schule nur Englisch udn Latein gelernt) dann wirst du schief angesehen, wenn du Englisch sprichst, genau so, oder die anderen können es oder wollen es nicht verstehen.
mit Esperanto angesprochen, wurde ich sehr höfflich, auch von Nicht-Esperantisten behandelt.

Ich selber war schon auf der ganzen Welt mit Esperanto unterwegs und die Menschen die ich dadurch getroffen habe, möchte ich niemals vergessen und was ich mit und durch Sie erlebt habe, kann man leider nicht beschreiben, das bekommt man erst mit, wenn man es selber erlebt hat.

Es gäbe viel aufzuklären, aber man braucht es nicht, denn Esperanto spricht eigentlich für sich.

kun bondeziroj


Betrifft: Trotz Cricket und Hockey die Nr. 1

Hallo,

wollte mal ein Kompliment aussprechen für diesen wirklich äußerst
lesenswerten Beitrag. Also das ist genau das, was ich gerne lesen möchte:
Sachen, die ich woanders nicht finde.

Ein wirklich lesenswerter Beitrag.

Gruß
Frank Baade


Betrifft: Von "Rudi hau die Saudi" bis "Ballaballa"

Hallo Ihr "Footage"-Männer und -Frauen,

als Mensch im Allgemeinen und als Fußballfan im Besonderen hat man ja so manches Päckchen zu tragen und da kann es der eigenen Befindlichkeit doch schon enorm weiterhelfen, wenn man sich ab und an eine paar süffisante und geistreiche Meldungen und Artikel zu Gemüte führt. Nur damit wir uns recht verstehen: Ich rede nicht von den Balla-balla-Berichten, die jeden Morgen so wunderbar platt und plakativ an den Zeitschriftenständen dieser Stadt angepriesen werden. Nein! Ich rede von Euch! Dafür also ein großes fettes Boulevard-DANKE !!
Und dem Artikel von Arne Jens kann ich mich natürlich nur anschliessen. Es geht wahrlich nichts über die gute alte, immernoch junge Radiokonferenz mit anschließender Sportschau-Nachbetrachtung. Leider will meine Freundin den Reiz eines solchen Samstagsrituals gleich gar nicht verstehen. Ein sich ständig wiederholender Kampf um die Fernsehrechte ist entbrannt. Hat aber manchmal auch sein Gutes: So hat mich meine bessere Hälfte am vergangenen Wochenende immerhin davon abhalten können mir selbst größeren körperlichen und geistigen Schaden zuzuführen: Sportschau-Verbot für einen 0:6-gepeinigten, zwischen Resignation, Unglauben, Wut und Verzweiflung taumelnden Gladbachfan. In solchen Momenten fragt man sich ja schon, womit man dieses ganze Leid verdient hat. Achja, übrigens wohne ich in Köln, als wäre das für einen Gladbacher nicht schon Strafe genug....

Mein All-Time-Favorite der Boulevardschlagzeilen:

"Rudi hau die Saudi"
Danke Bild-Zeitung, wirklich Danke!!!

Mit freundlichen Grüßen
Markus Gerharz


Betrifft: Die wichtigste Schweigeminute! Über Programmkinos und ihre Besucher

Ich kann diese pessimistische Kritik von Stanley Weiss überhaupt nicht verstehen. Welcher Mensch mit ein bisschen Geschmack will sich noch die Hollywood-Schinken in Multiplex-Kinos mit 3D Digital Surround anschauen?? 10cm weniger Beinfreiheit kann ich verkraften, wenn ich im Gegenzug gute Filme zu sehen bekomme - statt schlecht animiertem, langweiligem Disney-Mist oder niveaulosen Actionknallern mit Vin Diesel. Die Art in der die Atmosphäre der Programmkinos beschrieben wird ist lächerlich, aber eher einfach falsch. Man kann die Filme in kleinen Programmkinos x-mal besser verstehen, als in riesen Räumen wo hinter einem, vor einem und links von dir Popcorn gemampft wird und lautstark über den Film, oder noch öfters über sonst irgend einen Quatsch, gelabert wird. Wenn man Leute dann bittet ein bisschen ruhiger zu sein, hast du bald eine 0,5 Liter Cola in den Haaren. Da verzichte ich lieber auf super-bequeme Sitze. Anders als bei Multiplex-Kinos gehe ich da nämlich nicht zum Schlafen hin.

marton

(mindraught@hotmail.com)


Betrifft: Bericht von Axel Post

Hallo!

Der Bericht über das Spiel Gladbach gegen Kaiserslautern ist ja wohl das Unverschämteste, was mir jemals untergekommen ist. Bis jetzt dachte ich eigentlich, das ein Reporter objektiv berichten sollte. Was dieser Herr Post aber hier ablässt ist eine reine Frechheit. Eine Geschmacklosigkeit unterster Schublade. Und das denke ich nicht nur als Fans des 1. FCK sondern als normaldenkender Mensch, was Herr Post ja anscheinend nicht ist.

Ich hätte grosse Lust, diesen Herrn wegen Vereinsschädigung anzuzeigen.

Und noch etwas, das Bild im Bericht ist nicht Oliver Neuville sondern Guido Kretschmar. Das zeigt ja wohl, wie kompetent Herr Post ist.

Brigitte May
DomstadtTeufel@gmx.de
____________

Liebe Frau May,

vielen Dank für Ihren offenen Leserbrief. Der von Ihnen kritisierte Artikel hat der Redaktion viel Freude bereitet. Dass ein Artikel zwangsläufig objektiv sein muss, ist in unseren Augen allerdings eher Auslegungssache. Es gibt sehr schöne Beispiele für gute Artikel, die nicht gerade durch Objektivität glänzen. Der Autor vertritt hier eine Position, die durchaus streitbar ist, aber ist nicht gerade das besonders interessant?

Zu Recht sprechen Sie Herrn Post den Nimbus des „normaldenken Menschen“ ab. Die Autoren unseres Magazins sind in der Disziplin „normales Denken“ allesamt höchstens im unteren Mittelfeld zu finden. Darauf sind wir sogar ein kleines bisschen stolz.

Das Bild, das Herr Post wählte zeigt übrigens den Handballer Stefan Kretzschmar. Da Herr Post sich im Sport ganz gut auskennt, gehe ich davon aus, dass es sich bei der Bildauswahl um einen „Gag“ handelt, der sich „normaldenkenden Menschen“ möglicherweise nicht sofort erschließt. In diesem Punkt teilen wir Ihre Kritik, erinnern wie unsere Autoren doch täglich daran, immer an den Leser zu denken.

Mit freundlichem Gruß

Die Redaktion

P.S. Guido Kretschmer hielt einmal den Zehnkampfweltrekord. Das war Anfang der Achtziger. Vielleicht meinten Sie aber auch den Modedesigner Guido Maria Kretschmer der die wunderbaren Fluguniformen für Hapag-Lloyd entwarf.
______________

Betrifft: Bericht von Axel Post

Wie kann man so jemanden nur Texte schreiben lassen und die auch noch der Öffentlichkeit bereitstellen.

Jeder mag Fussballvereine, manche mehr und manche mag man weniger. Aber was diese Person vom "Stapel" lässt ist unter aller "Sau". Das hat ja nichts mehr mit Objektivität zu tun. Alleine wie er versucht, seine absurde Meinung mit völlig falschen und deplazierten Äußerungen (z.B. die Aussage über das Handtor von Oliver Neuvill) zu untermauern.
Solch eine Person hat vielleicht als Schreihals in einem Fanblock das Recht so eine Meinung zu "krakelen".

Wenn ein Kölnhooligan in der Sportschau moderiert erwarte ich solche Bericht, aber nicht von einer Internet Seite die sich Magazin schimpft.

CeeJay
c.j@gmx.li

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